Hinweisgeber-Hotline für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Eine Hinweisgeber-Hotline für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gibt allen Beschäftigten einen sicheren Weg, ein Anliegen anzusprechen. Kliniken, Pflegeheime und soziale Dienste erfassen Zwischenfälle bereits. Weniger haben einen vertraulichen Weg für Besetzung, Verhalten oder das Handeln der Einrichtung selbst. Genau diese Lücke schließt sie.

Zwei Pflegekräfte sprechen leise am Stützpunkt einer Krankenhausstation

Was Beschäftigte in Gesundheit und Pflege melden

Eine Pflegekraft sitzt im Aufenthaltsraum eines Pflegeheims und spricht mit einer älteren Bewohnerin

Der Meldekanal deckt ab, was ein Zwischenfallbogen nicht erfasst. Diese Themen kommen in Kliniken und Pflegeheimen am häufigsten vor.

Personalbesetzung, die sichere Versorgung gefährdet

Pflegestandards und die Würde von Patienten oder Bewohnern

Umgang mit Medikamenten und Dokumentation

Der Schutz schutzbedürftiger Erwachsener und Kinder

Infektionsschutz und Hygiene

Betrug bei Abrechnungen, Dienstplänen oder Lieferverträgen

Die Liste bestimmen Sie. WeMoral bringt zwölf Standardkategorien mit. Benennen Sie eine um, löschen oder ersetzen Sie sie, bevor die Seite live geht.

103

Sprachen im Formular, für Teams mit vielen Muttersprachen

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Gespeicherte IP-Adressen, eine Meldung hinterlässt keine Spur

3 Monate

Um nach der Richtlinie eine Rückmeldung zu geben

Melden ohne Dienst-E-Mail und ohne festen Arbeitsplatz

Im Gesundheitswesen läuft wenig über Bürozugänge. Leih- und Aushilfskräfte wechseln zwischen Standorten. Nachtschichten enden, wenn das Büro zu ist. Viele Pflegekräfte fassen nie einen Dienstrechner an. Der Kanal muss sie dort erreichen, wo sie sind, auf dem Handy in ihrer Tasche.

Leihkräfte, Aushilfen und Ehrenamtliche fallen alle unter das Gesetz. Alle bekommen denselben Link
Ein QR-Code am schwarzen Brett der Station öffnet das Formular auf jedem Handy
Ohne Login, ohne App-Installation und ohne dienstliche E-Mail-Adresse
Eine Meldung, die in der Nachtschicht beginnt, lässt sich am nächsten Tag zu Hause abschließen
Wer meldet, verfolgt den Fall mit einem Einmalcode. Ein Konto ist nicht nötig
Eine Pflegehilfskraft schaut nachts im Krankenhausflur auf ihr Handy

Drei Dinge, die eine Einrichtung vor dem Start klärt

Nichts davon ist technische Arbeit. Es sind drei Entscheidungen, die einmal fallen, festgehalten und jedes Jahr geprüft werden.

1
Trennen Sie Zwischenfallsystem und Meldekanal

Das Zwischenfallsystem hält fest, was einem Patienten passiert ist. Der Meldekanal betrifft das Verhalten der Einrichtung. Halten Sie beide Wege getrennt. Vermischt landet ein ernstes Anliegen im Sicherheitspapierkram.

2
Legen Sie einen Weg fest, der an der Stationsleitung vorbeiführt

Eine Meldung kann eine Chefärztin, eine Heimleitung oder eine Direktorin betreffen. Sie darf nicht auf dem Schreibtisch der genannten Person landen. Bestimmen Sie vor der Veröffentlichung eine zweite fallführende Person. In den meisten Gruppen sitzt sie im Vorstand.

3
Erreichen Sie Beschäftigte, die nie ein Dienstpostfach öffnen

E-Mail erreicht weder Leihkräfte noch Nachtteams. Hängen Sie den QR-Code an Plakaten bei der Stechuhr und an der Stationstür auf. Informieren Sie bei der Übergabe, nicht per Rundschreiben. Sagen Sie deutlich, dass auch eine Meldung ohne Namen beantwortet wird.

Häufig gestellte Fragen

Diese Pflicht steht im Hinweisgeberschutzgesetz, das die EU-Hinweisgeberrichtlinie (2019/1937) in nationales Recht überführt. Sie gilt ab 50 Beschäftigten. Viele Pflegegruppen liegen darüber, sobald alle Standorte zusammengezählt werden. Prüfen Sie die genaue Schwelle und die Fristen im eigenen Land.

Nein. Das Zwischenfallsystem hält fest, was einem Patienten passiert ist. Der Meldekanal betrifft Verhalten, Besetzung oder Missstände. Dazu gehört auch, was die Einrichtung selbst betrifft. Die meisten führen beides, und zwar getrennt.

Ja. Das Formular fragt weder Namen noch E-Mail ab und speichert keine IP-Adresse. Aus jeder hochgeladenen Datei werden verborgene Daten entfernt. Nach dem Absenden behält die Person einen Einmalcode und liest damit die Antworten.

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